Sutton für 6 Jahre gesperrt

Der irische Amateur-Spieler John Sutton ist nach Matchfixing-Vorwürfen bis 2021 gesperrt worden.

Nach der Anhörung vom 24. März 2015 in Bristol wurde ihm sowohl die absichtliche Beeinflussung von Matches als auch dazugehörige Glücksspielaktivitäten bzw. Wettbetrug vorgeworfen. Aufgefallen waren ungewöhnliche Wettmuster bei seinem Qualifikationsmatch zur International Championship im vergangenen September in Barnsley, das Sutton mit 0:6 gegen Jamie Burnett verloren hatte.

Nach einer weiteren Anhörung am 20.05.2015 wurde nun das Strafmaß festgelegt, wonach John Sutton für 6 Jahre, beginnend ab dem 9. Februar 2015, von jeglichen offiziellen Snookeraktivitäten suspendiert ist. Zudem muss er Verfahrenskosten in Höhe von 5.000 Pfund tragen.

Mit diesem Urteil hat World Snooker erneut unter Beweis gestellt, dass man das Thema Wettbetrug äußerst ernst nimmt. Der Vorfall um Sutton ist dabei leider kein Einzelfall: Bereits 2012 wurden sowohl Stephen Lee als auch Joe Jogia wegen Matchfixing bzw. Wettbetrug zu einer Sperre verurteilt. Während sich Lee noch bis zum Oktober 2024 gedulden muss, kann Jogia theoretisch seit dem Ende der WM 2014 wieder offiziell Snooker spielen.