Williams gewinnt British Open

Der Waliser Mark Williams hat die British Open und damit seinen 24. Weltranglistentitel gewonnen.

Der dreimalige Weltmeister bezwang im Finale in Leicester Gary Wilson mit 6:4. Wilson verpasste damit auch im zweiten Anlauf den ersten großen Titel. In einem in der Qualität arg schwankenden Match hat sich Williams auch dank zweier Centuries durchgesetzt. Gary Wilson lief im gesamten Duell bis auf eine kleine Hochphase rund um das Midsession Interval quasi nur hinterher und weiß jetzt nicht so genau, was er mit der Woche in Leicester anfangen soll. Wilson rückt auf Rang 28 vor, während Williams mit dem Sieg in der Weltrangliste auf Platz 8 klettert.

Die ersten beiden, sehr nervös geführten, Frames hatten sich die beiden noch geteilt, ehe die Qualität erheblich zunahm. Williams spielte eine 111, Wilson eine 62 und eine 101. Doch nach der zwischenzeitlichen Führung fiel Wilsons Spiel merklich ab, während sich Williams nochmal steigern konnte und teils spektakuläre Bälle zeigte. Breaks von 75 und 115 halfen ihm dabei auf dem Weg zum Sieg.

Mark Williams ist jetzt mit dem Turniersieg für das Champion of Champions qualifiziert und darf wohl auch für die Saisonranglisten-Turniere wie den World Grand Prix und die Players Championship planen. Snooker hingegen macht jetzt fast zwei Monate Pause, denn bis auf Qualifikationen steht erst Mitte Oktober mit den Northern Ireland Open wieder ein Turnier auf dem Plan.