Trump verteidigt Gibraltar und European Series

Judd Trump hat seinen Titel bei den Gibraltar Open erfolgreich verteidigt und damit erneut die European Series gewonnen.

Der Weltranglistenerste, der als Gesamtsieger der von BetVictor gesponserten Turnierserie bereits nach dem Ausscheiden von Jordan Brown und Mark Selby feststand, holte damit bereits seinen fünften Titel bei einem Weltranglistenturnier in der laufenden Saison. Im einseitigen Finale gegen Jack Lisowski, das damit erstmals in der Snookergeschichte drei Mal in einer Saison das gleiche Ranglisten-Endspiel-Lineup bot, gewann Trump mit 4:0. Im gesamten Turnierverlauf gab der Weltmeister von 2019 gerade mal drei Frames ab. Lisowski muss damit weiterhin auf seinen ersten Titel warten und verlor auch sein sechstes Finale. Beim Turnier in Milton Keynes gab Stephen Hendry sein lang erwartetes Comeback, scheiterte aber in Runde 1 am späteren Halbfinalisten Matthew Selt.

Lisowski war nicht chancenlos, nutzte seine Möglichkeiten jedoch nicht konsequent genug aus. So reichten Trump im ersten Frame drei Chancen, um in Führung zu gehen. Mit einer 106 erhöhte der Weltranglistenerste auf 2:0, ehe im dritten Durchgang die endgültige Vorentscheidung fiel. Lisowski war auf einem guten Weg zum Framegewinn, verschoss aber eine leichte Pinke. Trump holte sich den Frame noch und brillierte im nächsten Durchgang mit einem langen Einsteiger und einer 94 zum klaren Sieg.

In der Weltrangliste bleibt Trump damit natürlich unangefochten die Nummer 1, während Lisowski auf Rang 10 verbleibt. Mit großen Schritten geht es nun in Richtung Weltmeisterschaft. Nur noch die WST Pro Series und die Tour Championship, das Turnier der besten acht Spieler der Saison, stehen vor dem Saisonhöhepunkt noch auf dem Plan.