Higgins mit überragender Woche

John Higgins hat in brillanter Art und Weise die Players Championship gewonnen und dabei im Turnierverlauf nur vier Frames abgegeben.

Nach den beiden Zu-Null-Siegen gegen Jordan Brown und Mark Selby schlug der vierfache Weltmeister Kyren Wilson mit 6:1 und ließ beim 10:3 im Finale auch Ronnie O'Sullivan keine Chance. In der gesamten Woche spielte der Schotte seine Gegner mit hohen Breaks, genialen Safeties und überragender Spiellaune an die Wand. Für O'Sullivan war es die vierte Finalniederlage in Folge, ein Novum in seiner Karriere. Higgins, der zuletzt im Jahr 2008 einen Titel geholt hatte, stieß damit in der Weltrangliste wieder auf Platz 5 vor und sammelte seinen insgesamt 31. Titel bei einem Weltranglistenturnier.

Wie schon die ganze Woche über begann Higgins auch im Finale rasant und stürmte mit Breaks von 92, 68, 142 und 138 mit 5:0 in Führung. Zwar verkürzte O'Sullivan bis zum Session-Ende dank einer 82 und einer brillanten 144 - dem höchsten Turnierbreak - noch auf 2:6, doch der Schaden war angerichtet. Am Abend erhöhte Higgins dank einer 51 auf 7:2, ehe 'The Rocket', der weiter auf seinen 38. Ranglistentitel warten muss, mit einer 110 auf 3:7 herankam und so immerhin ein Midsession Interval erzwang. Viel mehr war dem sechsfachen Weltmeister aber nicht vergönnt, denn Higgins stellte mit weiteren Serien von 70, 77 und 127 die Weichen rasch auf Triumph.

Viel Zeit zum Nachdenken haben beide Spieler jetzt nicht, denn ab heute stehen in Milton Keynes die Gibraltar Open an. Dort wird Stephen Hendry sein langerwartetes Comeback auf der Main Tour geben.