Trump dominiert weiter

Judd Trump hat seinen Titel beim German Masters erfolgreich verteidigt und dominiert damit die Main Tour weiter nach Belieben.

Der Weltranglistenerste behielt wie schon im World-Grand-Prix-Finale im Dezember gegen seinen guten Freund Jack Lisowski mit 9:2 die Oberhand und hat nun 21 Titel bei Weltranglistenturnieren auf dem Konto. Seinen ohnehin schon beängstigenden Vorsprung in der Weltrangliste baute Trump damit weiter aus und steht nun schon kurz vor der 2-Millionen-Pfund-Marke. Lisowski hingegen verlor auch sein fünftes Finale bei einem Ranglistenturnier und muss weiter auf seinen ersten Titel warten. Immerhin kletterte er in der Weltrangliste auf Platz 11 nach vorne und machte damit einen großen Schritt in Richtung direkter WM-Qualifikation.

Das einseitige Finale um die zu Ehren Brandon Parkers benannte Trophäe des German Masters begann nervös. Dennoch sollte der zerfahrene erste Frame zum Spiegelbild des Matches werden, denn die knappen Durchgänge gingen allesamt an Judd Trump, der zudem mit dem deutlich besseren Breakbuilding aufwartete. Lisowski erwischte vor allem am Nachmittag einen rabenschwarzen Tag, baute zu viele Fehler ein und ließ beste Chancen ungenutzt. Eine 67 brachte dem 29-jährigen zwar das zwischenzeitliche 1:1, doch Trump hatte unter anderem dank Serien von 56, 65, 72 und 65 nach der ersten Session bereits einen 7:1-Vorsprung auf dem Konto.

Nachdem der Weltmeister von 2019 mit einer 50 auch am Abend weiter davonzog, war eine schnelle Entscheidung vorprogrammiert. Lisowski verkürzte zwar dank zwei Breaks von 53 Punkten nochmal, doch mit einer starken 119 setzte Trump den passenden Schlusspunkt unter das einseitige Match.

Weiter geht es bereits in dieser Woche mit dem Shoot-Out, das ebenfalls in Milton Keynes stattfindet.