Hawkins und Wilson erobern Stadthalle

Barry Hawkins hat das Paul Hunter Classic 2019 gewonnen und damit Kyren Wilson im letzten Moment die Titelverteidigung vermasselt.

Im Endspiel des in diesem Jahr als Einladungsturnier ausgetragenen Events in Fürth schlug der Engländer nach Comeback und mit dem sicheren Aus vor Augen Kyren Wilson mit 4:3. Dabei hatte dieser schon mit 3:2 vorne gelegen, sich dann aber ausgerechnet vor dem Matchball verstellt. Den parallel ausgetragenen Speedcup gewann Gary Wilson nach einem 3:1 im Finale gegen Mark King.

Mit nur 16 Spielern vor Ort verströmte das Turnier in diesem Jahr eine deutlich geruhsamere, aber auch sehr familiäre Atmosphäre und bekam mit Wilson und Hawkins zwei Sympathie-Träger als Finalisten. Beide taten sich schwer und bauten viele Fehler ein, doch es war Wilson, der sich den ersten Frame erkämpfen konnte. Hawkins schlug zurück und ging mit Breaks von 63 und 120 selbst in Führung. Wilson kämpfte sich erneut zurück und nutzte die Fehler von Hawkins in der Folge etwas stärker aus, als es sein Gegner vermochte. Serien von 59, 52 und 57 verschafften ihm eine 3:2 und 64:24-Führung, ehe er sich ausgerechnet vor dem Matchball böse verstellte.

Als Antwort kam eine 41er-Clearance von Hawkins nach tollem Einsteiger und eine weitere 69 nach einer von Wilson verschossenen Schwarzen im Decider und das Match bekam eine weitere Wendung. Es ist der erste Titel für Barry Hawkins im Jahr 2019.