Trump auch in Cheltenham erfolgreich

Judd Trump hat nach den Northern Ireland Open und dem Masters auch den World Grand Prix und damit seinen dritten Titel in der laufenden Saison gewonnen.

Für den Sieg erhält der 29-jährige weitere 100.000 Pfund für sein Konto und steht wieder in den Top 4 der Weltrangliste. Das Finale beim Turnier der 32 besten Spieler der Saison hatte Trump mit 10:6 gegen Allister Carter für sich entscheiden können. Dieser verpasste damit seinen ersten Titel seit knapp zwei Jahren und gleichzeitig die Rückkehr in die Top 16 der Weltrangliste. In diesen Elitekreis hat sich Viertelfinalist und German-Masters-Finalist David Gilbert nun erstmals in seiner Karriere gespielt.

Das Finale zwischen den beiden Engländern begann verhalten. Ohne höheres Break ging Carter mit 2:1 in Führung, ehe Trump seinen Spielfluss fand und davonzog. Mit Serien von 113, 63, 54 und 132 machte er aus dem Rückstand bis zum Ende der ersten Session eine 6:3-Führung. Carter spielte zu fehlerhaft und zeigte mit einer 88 in Frame 8 nur einmal kurz sein Können.

In der zweiten Session aber war es der 'Captain', der zunächst besser ins Match fand. Mit einer 99 und einer 83 verkürzte er jeweils auf 4:6 und 5:7. Trump, der sich Frame 11 noch erkämpft hatte, schaffte es nicht, den 13. Durchgang sicher zu machen. Nach einer schwachen Safety auf Grün räumte Carter den Tisch ab und so war das Match zum Midsession Interval wieder ausgeglichen.

Gegen ein mögliches Comeback hatte Judd Trump dann aber etwas einzuwenden. Er schaltete nach der Pause nochmal einen Gang hoch und holte sich mit teilweise brillanten Breaks von 71, 78 und 54 den 10:6-Sieg. Vor allem die 54 im letzten Frame war ein schwieriges Break mit vielen weiten Wegen und zeigte auf beeindruckende Art und Weise die momentane Form und das Selbstvertrauen des Masters-Champion.

Die Snooker-Pause ist erneut nur kurz. Bereits heute geht es im letzten Turnier der Home Nation Series, den Welsh Open in Cardiff, weiter.