LochBar

Live aus dem Tempodrom (4)

Avatar of KathiKathi - 08. Februar 2015 - LochBar

Willkommen – oder sollten wir sagen: Welcome – in der LochBar. Auf der Karte stehen hier allerlei Häppchen und Schlückchen aus der Welt des Snooker. Manchmal öffnet die Bar ihre Pforten, was dann passiert, wird sich zeigen! Eine Kolumne über den Sport, den wir alle lieben – auch wenn niemand sonst uns versteht

Während des German Masters ist Happy Hour für Reisschnaps-Shots: Kleine Textchen über alles, was beim größten deutschen Snookerturnier so passiert.

So Freunde, jetzt geht’s um die Currywurst! Die erste Session des Finales ist schon gespielt und lange wird es wohl nicht mehr dauern, das German Masters 2015.

Es waren wunderbare Tage hier in Berlin, daran werden auch fünfzig klingelnde Handys während der Finalbegegnung nichts mehr ändern können. Im Zug nach Berlin saß übrigens ein Herr in meiner Nähe, der einen sehr (sehr!) seltsamen Technohandyklingelton vorzuweisen hatte. „Hoffentlich will der nicht zum Snooker“, dachte ich – nicht ahnend, dass die deutschen Snookerfans derartige musikalische Entgleisungen locker toppen können.

Apropos Musik, meine sportliche Lieblingsmusik ist definitiv das *klick* der Kugeln, wenn sie aufeinandertreffen. Und das durfte ich diese Woche bis zum Absnookern hören! Was haben wir diese Woche in Berlin nicht alles gesehen? Ein Maximum-Break, viele Centuries, aber genauso viele packende Safety-Duelle. Es gab 5-0 Siege und einen verrückten Viertelfinalabend. Das German Masters 2015 ist damit quasi der FC Bayern unter den Snookerturnieren.

Heute Abend entscheidet sich, ob „Super-Schlumpf“ Shaun, der zurzeit vielleicht beste Spieler auf der Tour, oder Mark Selby, der definitiv mark-selbigste Spieler auf der Tour, die Trophäe nach Hause schleppen muss. Ronnie steht nicht im Finale (was heute Abend sicherlich auch die letzten Zuschauer in der Arena mitkriegen werden), deshalb wird die Trophäe ziemlich wahrscheinlich ganz bleiben. Es kann einfach nichts schiefgehen dieses Jahr beim German Masters.

Ich für meinen Teil mache hier jetzt die Pforten dicht, gönne mir noch ein Reisschnäpschen und genieße das Finale. Wenn ihr irgendwo ein sehr leises „Go Mark!“ hört, wisst ihr Bescheid!

Eine Snookermärchenwoche liegt hinter mir. Aber das ganze Berlin-Abenteuer wäre für mich ohne meine Twitter-Gang, ohne den Mics, den Ron, den PseudoRolf, die Heidi und so viele andere nur der halbe Spaß gewesen. Und diese Kolumne hier wäre gar kein Spaß ohne den Christian – danke!!

Morgen geht’s für mich zurück nach Bayern, wo ich wieder ungeniert „Grüß Gott“ statt „Guten Tag“ sagen kann. In diesem Sinne: Mögen die Snookergötter heute Abend mit Mark Selby und auf jeden Fall immer mit euch allen sein! ;)

Kathi

Wann die LochBar wieder aufmacht? Keine Ahnung, aber lange halte ich es ohne Reisschnapsausschank bestimmt nicht aus!

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