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Live aus dem Crucible (3)

20. April 2015, Kathi - LochBar

Fast! Es war so knapp! Beinahe hätte Ricky Walden ein Maximum-Break im Crucible gespielt. Dann verschoss er eine ziemlich schwierige Rote. Grund zur Trauer? Echt nicht, Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Zuerst ist es nur ein Gedankenspiel. Dann ist es eigentlich schon theoretisch irgendwie drin. Plötzlich ist er tatsächlich auf dem Weg zum perfekten Break. Alle Zuschauer am fraglichen Tisch scheinen gleichzeitig zu merken, dass es ernst wird – das knowledgable Crucible crowd (oder die BBC-Kommentatoren) eben, falls hier irgendwer Bingo spielen will. Später merken es auch die am anderen Tisch. Der Frame war dort gerade zu Ende, das Halsverrenken dementsprechend groß. Es herrscht diese erwartungsvolle Stille, die alle verbindet. Auf einmal verschießt er eben. Ein gemeinsames “Ooooh”, ein gemeinsames Geklatsche für das tolle Break. Die Mühe hat sich also gelohnt.

Live aus dem Crucible (3)

Live aus dem Crucible (1)

18. April 2015, Kathi - LochBar

“I just want to hear the Crucible roar”, sagt ein ziemlich aufgedrehter Rob Walker. Wobei, er flüstert es mehr, denn nur ein paar Meter weiter fragt Hazel Irvine Steve Davis gerade, was es mit dem Crucible Curse auf sich hat. Rob Walker steht in der Arena des Crucible Theatre in Sheffield, in ein paar Minuten wird die allererste Session der Snooker-WM 2015 beginnen. Er ist nicht allein mit seinem Wunsch, dass es endlich losgehen möge!

Live aus dem Crucible (1)

Crucible-Vorschau

12. April 2015, Kathi - LochBar

Die LochBar gibt es ja noch nicht so lange, deshalb: Was braucht man für eine hochoffizielle, standesgemäße, überzeugende Snooker-WM-Vorschau? Nun, erst einmal muss wahrscheinlich ein gewichtiger Anfangssatz her: Verehrte Snookerfans, wir warten mittlerweile schon eine ganze Saison lang auf deren unumstrittenen Höhepunkt. Problem bei der Sache: Wer schon eine ganze Saison lang wartet, dürfte langsam mitgekriegt haben, was jetzt kommt. Sogar unsere Freunde aus dem Forum sind ja mittlerweile alle auf Twitter, dementsprechend dürfte selbst da dieses Jahr nichts schiefgegangen sein.

Crucible-Vorschau

Snooker is dull

08. März 2015, Kathi - LochBar

Snooker players are dull, ladies and gentlemen. In his well-researched state of the game address, a Blackpool Gazette journalist came to this conclusion last week. Sure, in football they have players like Mario Ballotelli who enjoy posing like Godzilla and feeling like God. Wouldn’t it be funny if a snooker player stroke a winner’s pose after a match and then shouted something totally random – like for instance: “VEGAN POWER”? I’m pretty sure he would be called a psycho and a hero and everything in between.

Snooker is dull

Münchener Snooker-Dschungel

23. Februar 2015, Kathi - LochBar

Das Dschungelcamp ist glücklicherweise vorbei – aber das ist offensichtlich nicht das Ende der gefährlichen bis halbwahnsinnigen Mutproben. Gerade erst komme ich zum Beispiel von einer wagemutigen Snooker-Expedition in von mir bisher gänzlich unerforschtes Terrain zurück: Ich habe den Snooker Grand Prix in München besucht, ein Turnier für Amateurspieler.

Münchener Snooker-Dschungel

Live aus dem Tempodrom (3)

07. Februar 2015, Kathi - LochBar

Ich wollte heute eigentlich über deutsche Snookerfans schreiben. Über ihre mehr oder weniger liebenswerten Eigenheiten. Aber dann kam etwas dazwischen. Spätestens jetzt wisst ihr, worum es geht – sonst habt ihr diese Woche wirklich schon zu viel Reisschnaps abgekriegt. Um Judd Trumps magisches Maximum.

Live aus dem Tempodrom (3)

Live aus dem Tempodrom (2)

05. Februar 2015, Kathi - LochBar

Türklinke herunterdrücken, Hirn benutzen, drücken-oder-ziehen – und offen ist die Tür. Klingt einfach, ist aber nicht immer so. Vor allem für mich und vor allem beim German Masters, wo ich regelmäßig schon an der Tür zum Presseraum scheitere und wahrscheinlich schon zum Running Gag geworden bin. Die ist aber auch schwer aufzukriegen!

Live aus dem Tempodrom (2)

Live aus dem Tempodrom (1)

04. Februar 2015, Kathi - LochBar

Lasst uns über eine Viertelstunde sprechen. Nicht die Viertelstunde Wartezeit vor einem Zahnarzttermin, oder die ersten fünfzehn Minuten eines ersten Dates. Wobei, eigentlich geht es fast um die ersten fünfzehn Minuten einer ersten Verabredung – denn das Gefühl ist ähnlich: Die ersten fünfzehn Minuten bei einem Snookerturnier sind pure Magie. Und anders als bei ersten Dates kann eigentlich nichts schief gehen, sobald man den Austragungsort und seinen Sitzplatz gefunden hat.

Live aus dem Tempodrom (1)